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AimData

„Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten“ (AimData)

Motivation und Ziel

Im laufenden Forschungsbetrieb fallen durchgehend Daten an, die zurzeit weitgehend mittels Insellösungen gespeichert werden. Daher ist die Erstellung einer dezentralen Datenbank für die Forschung eine wichtige Aufgabe. Deshalb wurde während des Vorgängerprojektes zu AimData, InfoSys, schon eine Materialdatenbank für metallische Werkstoffe geschaffen, in der die Mitarbeiter des Praxisanwenders IWT ihre Forschungsergebnisse eintragen können. Diese Datenbank wurde in Kooperation mit den Einrichtungen IWT (Stiftung Institut für Werkstofftechnik), TZI (Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik), BIK (Institut für integrierte Produktentwicklung) an der Universität Bremen entwickelt.

Nun soll in einem weiteren Schritt eine weitere Materialklasse in die bestehende Datenbank eingebunden werden. Dazu tritt das FIBRE (Faserinstitut Bremen) als kompetenter Partner in der Materialklasse der Faserverbundwerkstoffe auf. Die Faserverbundwerkstoffe weisen aufgrund ihres komplexen Aufbaus aus Matrix und Verstärkungsfasern viele verschiedene Materialkennwerte auf. So sind diese Materialien aufgrund der eingebrachten Fasern anisotrop und weisen daher in unterschieldichen Raumrichtungen jeweils andere Kennwerte auf. Die notwendigen Prüfungen, um diese Daten zu ermitteln, können im Gegensatz zu den Prüfungen anmetallischen Werkstoffen oft nicht standardisiert werden.

So wie Jeremy Epp kooperieren zahlreiche Materialwissenschaftler und Informatiker der Universität Bremen im Projekt AimData, um digitaleForschungsdaten besser nutzbar zu machen.
Foto: Martin Bockhacker / IWT Bremen

Ziel ist es daher eine Materialdatenbank aufzubauen, mit der sowohl die wissenschaftlichen als auch die technischen Mitarbeiter im Alltagsgeschäft gewonnene Ergebnisse ohne großen Aufwand einpflegen können. Dies wird dadurch sichergestellt, indem sowohl eine Analyse hinsichtlich der zu erfassenden Materialkennwerte als auch der Anforderungen auf der menschlichen Seite durchgeführt wird. Eine Möglichkeit für den Anwender die Daten direkt an den Prüfmaschinen einzugeben, kann z. B. die Benutzung von Tablets darstellen. Durch ein Bewertungssystem können die Anwender des Systems erkennen, inwiefern die angezeigten Daten vertrauenswürdig sind (z.B. Prüfung im Gange, Daten geprüft und freigegeben,…)

Weiterhin gilt es das System mittels Beitragen auf Konferenzen oder in Journals in der wissenschaftlichen Gemeinde bekannt zu machen.

Eine entsprechende Pressemitteilung findet sich auf der Uni Bremen Website.

Link: http://devinfosys.iwt.uni-bremen.de/login
Projektpartner: IWT, TZI, MPA, FIBRE und BIK
Mittelgeber: DFG 2016-2019
Ansprechpartner: Manuel Hahn